Was ist ein verdingkind

Zum gleichnamigen Spielfilm siehe Der Verdingbub. Verdingung bezeichnet in der neueren Schweizer Geschichte die Fremdunterbringung von . Die Handlung spielt zu Beginn der 1950er Jahre und schildert .

Musik‎: ‎Ben JegerDrehbuch‎: ‎Plinio BachmannAltersfreigabe‎: ‎FSK 12Produktion‎: ‎Peter Reichenbach; Claudia Schr. In der Schweiz wurden bis weit ins 20. Jahrhundert Kinder auf Dorfplätzen versteigert und verdingt. Jährlich wurden Zehntausende Kinder .

Es fällt ihm äusserst schwer, seine Zeit als Verdingbub zu verarbeiten. Sogar seiner Frau erzählte er erst Jahre nach der Heirat davon. Wer heute in die Schweiz fährt, der kann sich kaum vorstellen, dass dieses Land über sehr lange Zeit sehr arm war. Noch leben in der Schweiz tausende Menschen, die in ihrer Kindheit Opfer einer hartherzigen Fürsorge wurden.

Verdingkinder finden in ihren Akten Sparhefte. Es sind nachrichtenlose Vermögen – wohl in Milliardenhöhe. Verdingkinder: Warum wurden sie so schlecht behandelt – und wäre dies heute noch möglich?

Unterrichtseinheit, erarbeitet im Seminar Geschichtsdidaktik 3. Südtirol, 20(Walter de Gruyter), ISBN 311016574 Seite 82 dort „Verdingkind“.

Einst war Paul Richener Verdingkin heute ist er Gemeindepräsident der Baselbieter Gemeinde Nusshof.